"Demenz - Was tun?"

Emmerich - Das „NETZwerk Demenz im Kreis Kleve“ lädt ein zur Vortragreihe
 

„Demenz - Was tun?“
 

Was ist Demenz?
 

22.09.2016
 

In Deutschland leiden derzeit etwa 1,4 Millionen Menschen an Demenz und auf Grund der demographischen Entwicklung wird die Zahl der Betroffenen ansteigen.
Oft erfolgt eine Diagnose sehr spät und erst danach werden Hilfen in Anspruch genommen.
Frühe Diagnostik, Therapie und psychosoziale Betreuung von demenziell Erkrankten und deren Angehörigen sind aber Voraussetzung, um Lebensqualität und häusliche Versorgung der Betroffenen so lange wie möglich zu gewährleisten.
 
Je weniger weit die Demenz fortgeschritten ist, umso wirkungsvoller ist die Behandlung. Auch ethische Gesichtspunkte sind zu beachten, denn nur im Anfangsstadium kann der Erkrankte noch rechtliche und betreuungsrelevante Maßnahmen in seinem Sinne erledigen.
 
Herr Dr. Baumsteiger, spricht über das Krankheitsbild der Demenz, ihre Ursachen und Formen, sowieüber die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung.
 
Referent: Dr. Christoph Baumsteiger - Chefarzt LVR-Föhrenbachklinik Bedburg-Hau
 
 
 
Demenz, Prävention & Bewegung
 

29.09.2016
 

Älter werdende Menschen bleiben leider nicht immer gesund. Da der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt, ist die Prävention von Alterserkrankungen einer der größten Herausforderung unserer Zeit.
Im Fokus steht mit der Demenz eine der häufigsten und stetig zunehmenden Alterserkrankungen, die unser gesamtes Versorgungssystem in Frage stellt. Bei der Prävention von Demenzerkrankungen, aber auch von vielen anderen Alterserkrankungen spielen Sport und Bewegung eine zentrale Rolle. Aber Sport und Bewegung wirken nicht nur vorbeugend, also im Rahmen der Primärprävention, sondern auch in der Sekundärprävention, beim Vorliegen von Risikofaktoren oder bereits vorhandenen kognitiven Beeinträchtigungen, ja selbst in der Tertiärprävention, also im Rahmen der „Rehabilitation“ einer Demenzerkrankung.
Deshalb ist es sehr wichtig den Bewegungsdrang von demenziell veränderten Menschen nicht nur als „herausforderndes Verhalten“ zu sehen, sondern vor allem als eine „individuelle Ressource“ zu begreifen, die nicht unterbunden, sondern gefördert werden sollte.
 
Referent: Arnd Bader - Diplom-Sozialwissenschaftler, Demenz Servicezentrum NRW Region Bergisches Land, Evangelische Stiftung Tannenhof, Remscheider Str. 76, 42899 Remscheid
 
 
 
Demenz und Humor
 

13.10.2016
 

Wenn Oma im November auf die Frage nach dem Datum antwortet, dass es Sommer sei, darf man dann lachen? Wenn Opa sich im Schlafanzug auf die Wanderung macht und nicht  vergessen hat, sich den Hochzeitszylinder auf den Kopf zu setzen und um in den Garten zu gehen eine Sandale und einen Hausschuh angezogen hat, darf man sich darüber lustig machen?
Oder ist alles einfach traurig? Muss einem das Lachen im Hals stecken bleiben? Oder ist Lachen auch befreiend, nimmt es Last ab? Lachen mit dem Erkrankten, kein Auslachen.
 

Referentin: Marion Dobersek, Diplom Psychologin, Hochstr. 36 ,42597 Solingen
 

Alle Veranstaltungen finden im St. Augustinus Seniorenheim,
Willibrodstraße 15, 46446 Emmerich statt, jeweils von18.00 Uhr bis 20:00 Uhr.
 

Alle Vorträge sind kostenfrei!
 

Die Moderation der Veranstaltungen übernimmt:
Alexia Meyer (Caritas Bereichsleiterin Pflege und Gesundheit)
 

Ihre Anmeldungen nimmt das Haus der Familie Emmerich
unter der Telefonnummer 02822 / 704570 oder per Mail: HdF-Emmerich@bistum-muenster.de entgegen.

Weiterlesen …

Moderierte Selbsthilfegruppe für Menschen mit früher Demenz

Kleve/Wesel - Das Demenz-Servicezentrum Niederrhein in Trägerschaft des Caritasverbandes Dinslaken und Wesel und die Gerontopsychiatrische Beratungsstelle des St. Vinzenz-Hospitals Dinslaken bietet in diesem Frühjahr eine moderierte Selbsthilfegruppe für Menschen mit früher Demenz an.

 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Betroffene, d.h. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind – mit Ausnahme der fachlichen Begleitung – unter sich.

Mehr Informationen

Plakat

Weiterlesen …